Effizient und schnell
Im Rahmen des weiteren Wachstums und der Vertikalisierung ist die Logistik ein entscheidender Faktor im Handelsprozess. Die kontinuierliche Optimierung der Logistikprozesse nimmt dabei einen zentralen Stellenwert bei der GERRY WEBER-Gruppe ein. Um die Effizienz der Supply Chain nachhaltig zu verbessern und den Zeitraum vom Design eines Kleidungsstücks bis zur Verfügbarkeit im Handel zu verkürzen, wurde die gesamte Logistik im Jahr 2009 umstrukturiert.
Die Warenverteilung erfolgt nun in enger Zusammenarbeit mit zwei spezialisierten Logistikdienstleistern. Hier werden alle Prozesse vom Wareneingang, über die Lagerhaltung, Qualitätssicherung, Aufbereitung und Kommissionierung bis zum Versand gebündelt und synchronisiert. Von der eigenen Logistik am Standort Halle hat sich das Unternehmen getrennt. Mit dieser Konzentration auf nur zwei Partner erreicht die GERRY WEBER-Gruppe eine geringere Komplexität der Prozessen, weniger Transporte, mehr Transparenz, bessere Laufzeiten und einen homogenen und dynamischen Warenfluss.
Vorreiter mit RFID
Die GERRY WEBER-Gruppe nimmt im Bereich der Radiofrequenz-Identifikation (RFID) eine Vorreiterrolle in der Bekleidungsbranche ein und führt die Technologie zur Optimierung der Logistik- und Retailprozesse sowie zur Warensicherung, nach mehreren Testphasen, im Jahr 2010 im gesamten Unternehmen ein. Mit Hilfe des in die Kleidungsstücke eingebrachten RFID-Chips, lässt sich auf den Flächen des Handels eine hohe Bestandsgenauigkeit und daraus folgend eine verbesserte Warenversorgung erreichen. Inventuren können erheblich schneller durchgeführt werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt in der Warensicherungsfunktionalität der Chips, so dass keine Sicherungstags mehr angebracht werden müssen. Gleichzeitig erhöht RFID die Transparenz in der Logistik und die Fehlerquote wird deutlich reduziert.
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